#AUFBAU

#GOVERNANCE

Das Frauennetzwerk Unidas wird durch den gemeinnützigen Verein Unidas e.V. und einen Beirat gesteuert, der sich zur Zeit aus 11 Frauen aus Lateinamerika und der Karibik und 11 Frauen aus Deutschland zusammensetzt, die den Verein zu strategischen Fragen beraten. Die täglichen Aufgaben des Netzwerks werden von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Koordinierungsstelle übernommen.

#NODAL POINTS

Das Frauennetzwerk Unidas bündelt seine Aktivitäten in thematischen oder nationalen Gruppen, die von Nodal Points koordiniert werden. Bei den Nodal Points handelt es sich um besonders engagierte Mitglieder, meist aus Ländern mit einer großen aktiven Mitgliederbasis. Ehrenamtlich unterstützen sie die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern und thematischen oder regionalen Gruppen des Netzwerks, organisieren Aktivitäten und koordinieren Gruppentreffen.

Natalia Gherardi, Nodal Point Argentina

Natalia Gherardi, Punto Nodal de ArgentinaNatalia Gherardi ist argentinische Anwältin mit Ehrendiplom der Universität Buenos Aires. Seit 2007 ist sie Geschäftsführerin des ELA (Equipo Latinoamericano de Justicia y Género), einer Organisation, welche die Gleichstellung der Geschlechter durch öffentliche Maßnahmen und den Zugang der Justiz fördert. Außerdem lehrt sie als Professorin an der Universität von Buenos Aires, der Nationalen Universität von Lanús und der Nationalen Universität von La Plata. Sie veröffentlichte Publikationen zu den Themen Arbeit und Pflegepolitik, sexuelle und reproduktive Rechte und Gewalt gegen Frauen.

Andrea Dip, Nodal Point Brasil

Andrea Dip, Punto Nodal de BrasilAndrea Dip ist Direktorin und Redakteurin in der Agência Pública für investigativen Journalismus in Brasilien. Gegründet im Jahr 2011 von Reporterinnen, Pública ist die erste gemeinnützige Agentur für investigativen Journalismus in Brasilien. Andrea arbeitet seit 2001 im Menschenrechtsjournalismus und hat 13 Preise für Journalismus erhalten. 2018 publizierte sie ihr erstes Buch „Em nome de quem? A bancada evangélica e seu projeto de poder” (In wessen Namen? Die evangelikale politische Bank und ihr Machtprojekt). Sie schreibt eine wöchentliche Kolumne und sie recherchiert Geschlecht, Politik und das Vordringen des religiösen Fundamentalismus in Lateinamerika. Andrea Dip ist auch Redakteurin von Cosecha Roja zu Narrativen, Geschlecht, Gewalt und Jugendlichen.

Olga Amparo Sánchez, Nodal Point Colombia

Olga Amparo Sánchez, Punto Nodal de ColombiaForscherin, Sozialarbeiterin und feministische Aktivistin, mit Fortbildung in Bevölkerungsstudien und staatlichem Management. Erfahrung in der Hochschullehre in den Bereichen Forschung, öffentliche Politik und soziale Entwicklung. Autorin von Forschungsarbeiten, Essays und Artikeln zu den Themen Frauenrechte, Frieden und Militarismus. Nationale Direktorin für die Gleichstellung von Frauen, 1995-1998. Delegierte der kolumbianischen Regierung in der Interamerikanischen Frauenkommission, OAS, Washington. Delegierte der kolumbianischen Regierung bei der UNESCO-Sitzung über das menschliche Genom, Paris. Delegierte der kolumbianischen Regierung bei der Sitzung des Andenparlaments, Venezuela. Vizepräsidentin des Nationalen Planungsrates, 1994-1995.

Rita María García Morris, Nodal Point Cuba

Geschäftsführerin des Centro Cristiano de Reflexión y Diálogo Cuba, einer Organisation mit christlichen Grundsätzen. Sie fördern Spiritualität, Menschenwürde und Konfliktlösung. Sie hat einen Hochschulabschluss in Geisteswissenschaften und einen Master of Business Administration. Sie ist auch leitende presbyterianische Vorsteherin der reformierten presbyterianischen Kirche von Cardenas.

María Elena López Chávez, Punto Nodal Ecuador

María Elena López ChávezMitbegründerin von RAWoman, eine Stiftung für Frauen, die gegründet wurde, um mehr Frauen zu inspirieren, in ihren Gemeinden eine Führungsrolle zu übernehmen und sich für die Vielfalt einzusetzen. Wirtschaftsingenieurin und Unternehmerin mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Verwaltung, Projekte, Planung, Personalwesen, Rechnungsprüfung und Koordinierung. Sie hat die Fähigkeit, mit verschiedenen Gruppen zusammenzuarbeiten, Geschäftspläne zu entwickeln und Personalprogramme zu erstellen. Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation, Problemlösungsfähigkeit, Zweisprachigkeit (Spanisch/Englisch), hohe Motivation, professionelles Auftreten und enthusiastische Einstellung.

Sonia Acabal, Nodal Point Guatemala

Sonia Acabal, Punto Nodal de GuatemalaMenschenrechtsverteidigerin und Mitglied Netzwerks gegen Gewalt gegen Frauen (Red de la No Violencia contra las Mujeres) REDNOVI, ein Zusammenschluss von Frauenrechtsorganisationen in Guatemala. Das Netzwerk wurde wegen der Ermordung der Aktivistin Dinora Pérez am 19. April 1991 gegründet. Das Netzwerk entwickelt Programme und fordert die Verstärkung der Koordination zwischen verschiedene Frauenrechtsorganisationen.

 

Anja Kersten, Nodal Point México

Anja Kersten, Punto Nodal de MéxicoHallo zusammen! Ich bin Anja Kersten, deutsche Diplomatin in Mexiko. Für die Anfangsphase möchte sich die Deutsche Botschaft in Mexiko beteiligen und das Potenzial des Frauennetzwerks aktivieren, weshalb ich gerne die Rolle als Nodal Point in Mexiko übernehme. Ich arbeite in der politischen Abteilung der Botschaft und ich bin seit 2018 in Mexiko. Es freut mich sehr, Mitglied dieses Netzwerks zu sein. 

 

 

 

Florencia Pagola, Nodal Point Uruguay

Florencia Pagola, Punto Nodal de UruguayFreiberufliche Schriftstellerin und Journalistin. Hochschulabschluss in Kommunikationswissenschaften (FIC/UDELAR). Sie hat mit zahlreichen digitalen Medien und Menschenrechtsorganisationen in Lateinamerika zusammengearbeitet. Heutzutage mit La diaria und Pikara Magazine, früher mit Distintas Latitudes. Sie ist spezialisiert auf die Themen Menschenrechte, Gender und Feminismus sowie auf erzählenden Journalismus und Chroniken. Sie nahm am Journalismus-Workshops mit Leila Guerriero und Marcela Turati teil. Sie koordiniert das unabhängige Medium Kaja Negra.

 

 

 

Johanna Pieper, Nodal Point Deutschland

Johanna Pieper, Punto Nodal de AlemaniaDeutsche-peruanische Forschungsstipendiatin und Doktorandin in Politikwissenschaft am GIGA Institut für Lateinamerika-Studien in Hamburg. Am GIGA Institut gehört Johanna zu einem Forschungsteam, das sich mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, insbesondere im häuslichen Bereich, im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie in Lateinamerika beschäftigt. Zu ihren weiteren Forschungsschwerpunkten gehören politische Maßnahmen zur Kinderarbeit und soziale Schutzmechanismen für Kinder und informelle Mitarbeiter*innen in Lateinamerika.